Sechs Tage voller Begegnungen, Geschichte und gemeinsamer Erfahrungen: Im Rahmen des Erasmus+-Programms reiste die Krollbachschule Hövelhof mit 20 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 7 bis 9 sowie drei Lehrkräften nach Wieliczka in Polen. Im Mittelpunkt stand die neue Partnerschaft mit der polnischen Partnerschule, die den Jugendlichen wertvolle Einblicke in Kultur, Schule und das Leben im Nachbarland ermöglichte.
Von Beginn an stand das gemeinsame Lernen im Fokus. Die deutschen und polnischen Schülerinnen und Schüler arbeiteten in internationalen Gruppen zusammen, besuchten den Unterricht, gestalteten Projekte und tauschten sich über ihren Schulalltag aus. Dabei entstanden nicht nur neue Sprachkenntnisse, sondern auch Freundschaften und ein besseres Verständnis füreinander. Der Austausch zeigte, wie wichtig Begegnungen über Grenzen hinweg für ein demokratisches und friedliches Europa sind.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Lernen an außerschulischen Orten, die Geschichte unmittelbar erfahrbar machen. Beim Besuch der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler in Krakau setzten sich die Jugendlichen mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Bedeutung von Zivilcourage auseinander. Besonders eindrucksvoll war der Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dort intensiv mit dem Holocaust und den Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Erfahrungen regten zu Gesprächen über Menschenrechte, Verantwortung und die Bedeutung von Demokratie an.
Auch die Kultur kam nicht zu kurz: Die Gruppe erkundete das historische Krakau, besichtigte das berühmte Salzbergwerk von Wieliczka und wurde im Rathaus der Stadt vom Bürgermeister empfangen. Dort erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Geschichte der Stadt und die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit.
Der Erasmus+-Austausch war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung. Er stärkte die Verbindung zwischen den beiden Schulen, förderte gegenseitiges Verständnis und machte Europa für die Jugendlichen persönlich erlebbar. Die Vorfreude auf weitere gemeinsame Projekte mit der Partnerschule ist bereits groß.




